Digitalisierung von Schule und Unterricht
Die digitale Zukunft hat an den Schulen in der Trägerschaft des Landkreises längst begonnen
Die Digitalisierung der Arbeitswelt schreitet voran. In Zeiten großen Fachkräftemangels müssen Ausbildungsbetriebe und regionale Wirtschaft darauf vertrauen, dass sich das Angebot der kreiseigenen Schulen darauf konzentriert, junge Menschen auf die moderne Arbeitswelt vorzubereiten. Das können sie auch. Denn der Landkreis Ravensburg vollzieht nicht nur selbst den digitalen Wandel – im Schulalltag ist er längst angekommen.
Der Kreistag hat die Digitalisierung der kreiseigenen Schulen als Teil des 2019 verabschiedeten Schulbauprogramms als laufenden Prozess bis ins Jahr 2040 fest im Blick. Das Projekt „Digitalisierung von Schule und Unterricht“ hat seit dem ersten DigitalPakt (2019) die digitale Modernisierung der Schulen stark voran getrieben. Seit Anfang 2024 stellte dann das aus der Projektgruppe hervorgegangene Sachgebiet "IT-Koordination Schulen" (ITKS, angesiedelt beim Amt für Kreisschulen) sicher, dass die Mittel aus dem bundesweiten Förderprogramm „DigitalPakt Schule“ effizient und zielführend eingesetzt wurden. Dafür standen dem Landkreis rund 4,5 Millionen Euro Fördergelder zur Verfügung.
Das Sachgebiet ITKS führt nun die Aufgaben der einstigen Projektgruppe nahtlos fort und setzt die geplanten Digitalisierungsmaßnahmen weiterhin sukzessive um. Es unterstützt die Schulen beratend auf dem weiteren Weg zum digitalen Klassenzimmer und begleitet sie bei der Fortschreibung der jeweiligen Digitalisierungsstrategien. Dabei stellt das Sachgebiet ITKS die zentrale Schnittstelle zwischen Schule, Schulträger, Eigenbetrieb IKP und den verschiedenen externen IT-Dienstleistenden dar und übernimmt das Monitoring der an die externen IT-Dienstleistenden übertragenen Aufgaben.
Glasfaseranbindung und digitale Medienausstattung
Oberste Ziele waren der Ausbau und die Erneuerung der IT-Infrastruktur sowie die Glasfaseranbindung der Gebäude. Daneben hat der Landkreis in die Medienausstattung der Schulen, der Lehrkräfte sowie der Schülerinnen und Schüler investiert. Sogenannte „Tablet-Klassen“ haben erfolgreich Pilot-Charakter entwickelt und die digitale Tafel hat Einzug in die Klassenräume gehalten.
Bis Ende des Jahres 2024 hat man die über den DigitalPakt Schule geförderten Maßnahmen abgeschlossen. Ein differenziertes und schulscharf umgesetztes Support- und Wartungskonzept garantiert auch darüber hinaus den digitalen Unterricht an den Schulen.
Neben den Fördergeldern von Bund und Land im Rahmen des ersten DigitalPakts Schule hat auch die Kreisverwaltung mit erheblichen Mitteln dazu beigetragen, dass die Digitalisierung bis Ende 2024 auf den neuesten Stand der Technik und damit entscheidend voran gebracht wurde und seitdem auch stetig weiterentwickelt wird.


