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Gemeinsam fürs Radfahren: Landkreis Ravensburg zieht Zwischenbilanz nach erfolgreicher Online-Beteiligung

Kreis Ravensburg - Der Landkreis Ravensburg bedankt sich bei den Bürgerinnen und Bürgern für die rege Beteiligung am Radverkehrskonzept: Rund 2.000 Hinweise sowie etwa 9.100 Zugriffe auf die Projektwebsite zeigen großes Interesse an sicheren Radwegen und konkreten Verbesserungen vor Ort. Auf Basis dieser Beiträge hat das Stadt- und Verkehrsplanungsbüro Kaulen Maßnahmenvorschläge erarbeitet, die nun weiter abgestimmt werden.

Im Rahmen einer sechswöchigen Online-Beteiligung konnten im vergangenen Jahr Erfahrungen, Hinweise zu Gefahrenstellen und Vorschläge für Netzergänzungen eingereicht werden. Die eingegangenen Rückmeldungen wurden fachlich gesichtet, auf ihre Machbarkeit geprüft und ausgewertet; Eingaben, die von anderen Nutzerinnen und Nutzern positiv bewertet wurden, flossen entsprechend stärker in die Bewertung ein. Alle Hinweise wurden an die zuständigen Baulastträger weitergegeben, damit keine Anregung verloren geht, auch wenn sie nicht (gleich) umgesetzt werden kann.
„Wir möchten uns bei allen Beteiligten für das konstruktive Mitwirken bedanken“, sagt Radverkehrskoordinator Tobias Wedi. „Die hohe Anzahl der eingegangenen Hinweise zeigt ein großes Interesse unserer Bevölkerung an sicheren Radverkehrswegen und verdeutlicht gleichzeitig den noch bestehenden Verbesserungsbedarf.“

Aus den Rückmeldungen sowie ergänzenden Vor-Ort-Befahrungen hat das Planungsbüro zwischenzeitlich linienhafte, also streckenbezogene Maßnahmenvorschläge, als auch konkrete Lösungen für Kreuzungs- und Querungsbereiche entwickelt. Parallel wurden mögliche Standorte für Radabstellanlagen, Bike+Ride-Angebote und potenzielle Mobilitätsstationen untersucht. Maßnahmen an Bundes- und Landesstraßen sind nicht Teil des Kreiskonzepts, da das Land hier eigene Prioritäten setzt. Zudem ergänzt das landesweite RadNETZ BW das Radverkehrskonzept des Kreises mit weiteren Maßnahmenvorschlägen.

Die erarbeiteten Maßnahmenvorschläge werden aktuell von Kommunen, Verkehrsbehörden, Trägern öffentlicher Belange und beteiligten Verbänden geprüft, um eine bessere Einschätzung der Umsetzbarkeit vor Ort zu erhalten. Im Herbst soll das Radverkehrskonzept dann im Kreistag beschlossen werden.

Pressedienst Nr. 72


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(erstellt am 06. Juli 2026)

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