21 junge Menschen lassen sich zu landwirtschaftlichen Fachkräften fortbilden - Schulstart an der Fachschule für Landwirtschaft Ravensburg

Kreis Ravensburg – Dieser Tage neu begonnen hat das Winter-Schulhalbjahr an der Fachschule für Landwirtschaft Ravensburg, Fachrichtung Landbau. Eine junge Dame und 20 junge Herren wollen sich hier zum „staatlich geprüften Wirtschafter für Landbau“ fortbilden lassen und sich in den nächsten 30 Monaten das Rüstzeug zur Führung eines landwirtschaftlichen Unternehmens erarbeiten.

Hintere Reihe: Florian Radke (Kißlegg); Fabian Diem (Leupholz); Lukas Stützenberger (Kißlegg); Michael Prinz (Beuren); Michael Krug (Arnach); Daniel Reisch (Ebersbach – Musbach); Daniel Schupp (Bodnegg); Jakob Reutlinger (Gebrazhofen); Konrad Weiß (Ebersbach); Patrik Hepp (Bergatreute) Mittlere Reihe: Manuel Buchmann (Deggenhausertal); Michael Stamm (Überlingen); Bernhard Prinz (Beuren); Felix Heilig (Neukirch) Untere Reihe: Andreas Wagner (Salem); Sebastian Matzenmiller (Wilhelmsdorf); Simon Kolb (Eisenharz); Carmen Kreuzer (Berg); Maximilian Kranz (Bad Waldsee); Roman Messmer (Lindau); Christian Brauchle (Bietenweiler)

Mit 16 von 21 stammen die meisten Studierenden zum größten Teil aus dem Landkreis Ravensburg, aber auch vier Studierende aus dem Bodenseekreis und einer aus dem Landkreis Lindau konnte Schulleiter Albrecht Siegel und seine Kollegen begrüßen.

Auf fast allen Betrieben der Studierenden bildet die Milchviehhaltung bzw. die Haltung von Mastvieh den Hauptbetriebszweig; ein Betrieb mit Schweinemast und ein Legehennenhalter komplettieren den Klassenverbund. Die Bestandsgrößen im Bereich Milchvieh variieren von 10 bis 170 Milchkühen, die bewirtschaftete landwirtschaftliche Fläche reicht von 12 bis 220 Hektar. Interessant, so Schulleiter Siegel ist nicht nur die dabei vertretene Mischung aus konventionell und ökologisch wirtschaftenden Betrieben, regional bedingt sind auch Sonderkulturen wie Hopfen und Obst vertreten.
Auch die Erzeugung erneuerbarer Energien, beispielsweise mit Biogas- und Photovoltaikanlagen, oder Angebote im Bereich Fremdenverkehr und Tourismus bilden auf einigen Betrieben wichtige Betriebszweige. Nach einem Sommerhalbjahr, in dem vor allem betriebliche Praxis in den zumeist elterlichen Betrieben gesammelt wurde, startete neben der neuen Unterklasse auch das dritte Schulhalbjahr mit 23 Studierenden und das fünfte Schulhalbjahr mit 20 Studierenden in das Winterhalbjahr an der Ravensburger Fachschule für Landwirtschaft Ravensburg, die dieses Jahr ihr 150-jähriges Bestehen feiern konnte.

Pressedienst Nr. 237
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Ravensburg, den 11.11.2019