Neuer Arbeitskreis Allgäubahn

Landrat Harald Sievers: „Durch die Elektrifizierung von Allgäubahn und Südbahn wird es eine deutlich bessere Anbindung unseres Landkreises sowohl in Richtung München als auch in Richtung Stuttgart geben. Wir freuen uns auf diesen Quantensprung in der weiteren Entwicklung unserer Region.“

Die Mitglieder des neuen Arbeitskreis Allgäubahn bei ihrem ersten Treffen im Neuen Schloss Kißlegg. (Foto: Gemeinde Kißlegg)

Kreis Ravensburg – Der Landkreis Ravensburg hat ein gutes ÖPNV-Angebot fest im Blick. Für die Allgäubahn (Bahnstrecke München – Lindau) gab es bislang, anders als bei der Südbahn (Bahnstrecke Ulm – Friedrichshafen), keinen festen Arbeitskreis mit den Nahverkehrsbeteiligten. Damit künftig ein regelmäßiger Austausch gewährleistet ist, wurde unlängst der Arbeitskreis Allgäubahn neu gegründet; er soll ab sofort zwei Mal jährlich tagen.

Im Arbeitskreis unter Federführung des Landratsamtes Ravensburg sind der Regionalverband Bodensee-Oberschwaben (RVBO), der bodo-Verkehrsverbund, die Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg mbH (NVBW), DB Regio Ulm, DB Netz, DB Station und Service, DB ZugBus Regionalverkehr Alb-Bodensee (RAB), das Landratsamt Lindau sowie die Bürgermeister der Gemeinden entlang der Bahnstrecken Aitrach – Lindau und Kißlegg – Aulendorf vertreten. Auf der Agenda des ersten Treffens im Neuen Schloss Kißlegg stand unter anderem der derzeitige Schienenersatzverkehr auf der Allgäubahn zwischen Aichstetten und Hergatz von 11. April bis 15. September 2019, vor allem im Hinblick auf die Berufsschulen des Landkreises. Außerdem wurden das ÖPNV-Angebot nach der Fertigstellung der Maßnahmen im Rahmen der Elektrifizierung der Strecke, insbesondere die künftigen Fahrpläne mit einem Stundentakt bei den Zügen sowie eine mögliche Erweiterung des bodo-Gebiets nach Memmingen, thematisiert.

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Ravensburg, den 16.05.2019