„Mehr Rad im Kreis“ – Fachforum vernetzt Radverkehrsakteure des Landkreises

Kreis Ravensburg – Ein kontinuierlich ausgebautes Netz aus alltagstauglichen sowie touristischen Fahrradverbindungen, eine verlässliche Radwegenetzbeschilderung sowie Service für Radfahrende durch die Bereitstellung von Pump- und Reparaturstationen und Lademöglichkeiten für Elektrofahrräder. Diese und weitere wichtige Säulen des Radverkehrs im Landkreis Ravensburg stellten Landrat Harald Sievers und seine Stellvertreterin Eva-Maria Meschenmoser vergangenen Freitag beim Fachforum „Mehr Rad im Kreis“ vor.

Setzen sich für „Mehr Rad im Kreis“ ein: die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Fachforums im Kißlegger Neuen Schloss. (Foto: Landratsamt)

Im Rahmen der vom Verkehrsministerium geförderten Veranstaltung hatten das Landratsamt sowie die Arbeitsgemeinschaft Fahrrad- und Fußgängerfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg (AGFK-BW) zu einem Austausch über die Erfolgsfaktoren erfolgreicher Radverkehrsförderung eingeladen. Rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer – darunter Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, Mitglieder des Kreistags, Verwaltungsmitarbeitende, ADFC-Mitglieder und weitere Radverkehrsakteure des Landkreises Ravensburg – nutzten die Gelegenheit, mit anderen fahrradbegeisterten Akteuren in den Dialog zu treten und von anderen Regionen zu lernen.
Denn das Fachforum nahm auch Themen außerhalb der Kreisgrenzen in den Blick: Referentinnen und Referenten aus dem Kanton Thurgau in der Schweiz, Salzburg in Österreich, dem Rhein-Neckar-Kreis sowie aus der Stadt Lindau berichteten von Radinfrastruktur und Radtourismus in ihren Regionen und von den Vorteilen des Radfahrens allgemein. Außerdem wurde über den neusten Stand zur Radverkehrsförderung in Baden-Württemberg informiert und ein aktuelles Modellprojekt zur Erprobung von Schutzstreifen vorgestellt.

Die AGFK-BW ist ein Zusammenschluss von über 70 Kommunen, die sich das Ziel gesetzt haben den Fahrradverkehr im Land systematisch zu fördern. Der Landkreis Ravensburg profitiert als Mitglied durch Beratungen, Austausch und Serviceleistungen wie beispielsweise Konzeptentwicklungen oder Material für Öffentlichkeitsarbeit und von Fortbildungsveranstaltungen wie dem Fachforum. Die Landkreise in Baden-Württemberg sind zentrale Akteure der Radverkehrsförderung. Sie ermöglichen eine kommunenübergreifende Fahrradpolitik und fungieren als Koordinatoren, fachliche Berater und Ansprechpartner.

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Ravensburg, den 20.09.2019