Kreis Ravensburg – Von historischen Wasserbauten, den Wurzeln der art KARLSRUHE und dem ‚best hated man in America. In der aktuellen Ausgabe 2/2020 präsentiert die Kreiszeitschrift „Oberland“ zahlreiche kurzweilige Beiträge zu Themen aus Geschichte, Kultur und Natur. Das Heft ist ab sofort im Buchhandel und bei Kultur!RV (Gartenstr. 107, 88212 Ravensburg, Tel. 0751/85-9510, E-Mail: ku@rv.de) für 7 Euro erhältlich. „Oberland“ erscheint zweimal im Jahr und kann zum Jahresbezugspreis von 12 Euro plus Porto auch abonniert werden. 

Titelbild „Oberland 2/2020“: Karl Saiger, der Methusalem der Müller bei der Inspektion des Wasserzulaufs der Rotachmühle im Frühjahr 2013. Foto: Lutz Dietrich Herbst
Abb.: Innenhof der von Dorothe und Ewald Schrade geleiteten „Schloßhofgalerie Kißlegg“, um 1982. Foto: Rupert Leser, Haus der Geschichte Baden-Württemberg, Nachlass Rupert Leser

Mit den zwei Rotachmühlen von Esenhausen und ihrem kulturellen Erbe setzen sich Dr. Lutz Dietrich Herbst und Dr. Andreas Schwab in ihrem Beitrag auseinander. Sie blicken auf die geografische Lage und geschichtliche Entwicklung der historischen Wasserbauten.
Ewald Schrade, Gründer der „art KARLSRUHE“ und Betreiber der größten Galerie Oberschwabens „Schloß Mochental“, gilt als ‚big player‘ der oberschwäbischen Kunstszene. Dass die Wurzeln der „art KARLSRUHE“ in Kißlegg liegen, wissen die wenigsten. Dort entstand 1973 auf Initiative von Ewald und Dorothea Schrade die „Schloßhofgalerie“, eine der ersten privaten Kunstgalerien Oberschwabens. Uwe Degreif beleuchtet in seinem Beitrag das Wirken des Ehepaars Schrade in Oberschwaben.
Der Historiker Dr. Werner Heinz gibt in seinem Beitrag einen Einblick in das Leben von Grover Cleveland Bergdoll, dem „best hated man in America“. Der Millionärssohn aus Philadelphia war Rennfahrer und Flieger und entzog sich dem Militärdienst, als die USA 1917 Deutschland den Krieg erklärten. Zahlreiche Agenten und Mitglieder der „Veteranen League“ suchten nach dem Kriegsdienstverweigerer. Seine Flucht führte ihn nach Oberschwaben in das „Drei Eulen Kino“ – die heutige „Linse“.

Pressedienst Nr. 130
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Ravensburg, den 01.10.2020