Was bedeutet "Anschlussunterbringung"?

Nach Abschluss des Asylverfahrens (z.B. durch Anerkennung des Asylantrags oder nach 24 Monaten in der vorläufigen Unterbringung) endet die vorläufige Unterbringung und es folgt die sogenannte Anschlussunterbringung bei den kreisangehörigen Städten und Gemeinden. Erst dann können die Personen selbst Wohnungen suchen und diese anmieten. Finden sie keine Privatwohnung, werden sie einer Stadt oder Gemeinde zugeteilt. Diese Kommunen sind dann im Rahmen der Anschlussunterbringung für die Schaffung und Zurverfügungstellung von Unterkünften zuständig und verantwortlich.