Erhaltung alter Kernobstsorten im Bodenseeraum

Kurzbeschreibung des Projekts
EU-Förderprogramm
INTERREG III A "Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein"
Laufzeit
2004 - 2007
Volumen
1.142.890 €
EU-Förderung
552.500 €
Mittel des Fürstentums Liechtenstein
37.890 €

Die Streuobstbestände im Bodenseeraum sind ein gemeinsames Kulturgut und ein charakteristisches Landschaftselement mit hohem ökologischem Wert. Über Jahrhunderte hinweg sind zahlreiche, oft sehr unterschiedliche Apfel- und Birnensorten entstanden, die an ihre Region und den Verwendungszweck optimal angepasst sind. Mit dem Rückgang des Streuobstbaus drohen auch alte Sorten unwiederbringlich verloren zu gehen. Sortenvielfalt ist aber als Grundlage für zukünftige Züchtungen sowie beim Auftreten neuer Krankheiten, Klimaänderungen und neuen Verbrauchergewohnheiten immens wichtig.

Oberstes Ziel des Interreg III A-Projektes, das vom Kompetenzzentrum Obstbau-Bodensee koordiniert wird, ist die Entwicklung von Strategien und Maßnahmen zur Sicherung eines breiten Sortenspektrums im Bodenseeraum.

Schwerpunkte am Kompetenzzentrum Obstbau-Bodensee

  • Erhaltung und Verbreitung von alten Apfelsorten
  • Erstellung genetischer Fingerabdrücke zur Identifizierung von Sorten
  • Untersuchungen auf wertgebende Inhaltsstoffe
  • Streuobst als Ausgleichsmaßnahme
  • Verwertung und Vermarktung

Kontakt:

Kompetenzzentrum Obstbau-Bodensee (KOB)
Frau Monika Meyer
Schuhmacherhof 6
88213 Ravensburg (Bavendorf)

Telefon: +49 (0) 751/7903-312
Telefax: +49 (0) 751/7903-322
E-Mail: meyer@kob-bavendorf.de
Internet: www.kob-bavendorf.de


Weitere Informationen ... www.kernobst-bodensee.org