Hilfen für Menschen mit Behinderung/Eingliederungshilfe

Kontakt Hilfen für Menschen mit Behinderung/Eingliederungshilfe
Kreishaus II
Gartenstraße 107
88212 Ravensburg
Tel.: 0751/85-3349 und 0751/85-3358
Fax: 0751/85-773349 und 0751/85-773358
E-Mail:

Anbindung ÖPNV

Linie 1, 3, 5, 20, 30, 31, 7534, 7573
Haltestelle "Kraftwerk"

Sprechzeiten:

Montag bis Freitag
08.00 - 12.00 Uhr

Montag bis Mittwoch
13.30 - 15.30 Uhr

Donnerstag
13.30 - 17.30 Uhr

und nach Vereinbarung

Ansprechstellen gemäß § 12 Abs. 1 S. 3 SGB IX :

Herr Gössling            Tel. 0751 / 85-3340

Was ist eigentlich Eingliederungshilfe?

Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung ist eine spezielle Hilfe im Leistungskatalog der Sozialhilfe nach dem Sozialgesetzbuch, Zwölftes Buch (SGB XII). Dabei gibt das Gesetz den möglichen Rahmen vor und regelt inwieweit Einkommen und Vermögen für die jeweilige Hilfe einzusetzen sind.

Aufgabe der Eingliederungshilfe ist es, eine drohende Behinderung zu verhüten oder eine Behinderung bzw. deren Folgen zu beseitigen oder zu mildern und die behinderten Menschen in die Gesellschaft einzugliedern, d. h. ihnen ein ihrer Behinderungsart entsprechendes Angebot zu machen, das ihnen so viel Hilfe wie nötig bietet.

Leistungsberechtigt sind alle Personen, die nicht nur vorübergehend körperlich, geistig oder seelisch wesentlich behindert oder von einer wesentlichen Behinderung bedroht sind und die gleichzeitig in ihrer Fähigkeit an der Gesellschaft teilzuhaben eingeschränkt sind.

Hilfeleistungen können unter anderem sein:

  • Übernahme der Kosten in einer stationären Einrichtung der Behindertenhilfe
  • Ambulant Betreutes Wohnen
  • Betreutes Wohnen in Familien (für Kinder und Erwachsene)
  • Tagesstrukturierende Maßnahmen (Werkstätten, Förder- und Betreuungsgruppen, Seniorenbetreuung)
  • Integrationsmaßnahmen in Regelkindergärten und Regelschulen
  • Teilstationäre und stationäre Beschulung an SBBZ
  • Hilfen zum Besuch einer Hochschule
  • Kurzzeitunterbringung
  • Freizeitmaßnahmen
  • Persönliches Budget

Eingliederungshilfe nach dem SGB XII ist eine nachrangige Leistung, d. h. sie wird unter anderem nur dann gewährt, wenn keine Ansprüche gegenüber vorrangigen Sozialleistungsträgern bestehen. Vorrangige Sozialleistungsträger sind vor allem Kranken- und Pflegekassen, die Agentur für Arbeit, Unfall- und Rentenversicherungsträger, Träger der Kriegsopferversorgung und Kriegsopferfürsorge oder bei seelisch behinderten Jugendlichen auch die Jugendämter.

Anträge

auf Eingliederungshilfe können beim Sachgebiet "Hilfen für Menschen mit Behinderungen und Betreuungen" gestellt werden.
Für die Beantragung sämtlicher Leistungen der Eingliederungshilfe sind immer die Vordrucke
- Antrag auf Leistungen der Eingliederungshilfe
und die
- Anlage Fragebogen vorrangige Ansprüche
zu verwenden.

Hinweis: Die Anträge können direkt am PC ausgefüllt und anschließend ausgedruckt werden.

Antrag auf Leistungen der Eingliederungshilfe (47,6 KB)
Fragebogen vorrangige Ansprüche (38,3 KB)
Einverständniserklärung (37,3 KB)
Antrag auf Kurzzeitunterbringung (46,9 KB)

Für die folgenden Leistungen ist zusätzlich die jeweilige Anlage zu verwenden:

Wohnheim (48,5 KB)
Ambulant Betreutes Wohnen (46,8 KB)
Betreutes Wohnen in Familien (BWF Erwachsene)  (47,7 KB)
Betreutes Wohnen in Familien (BWF Kinder) (45,4 KB)
Persönliches Budget (44,2 KB)
Hilfsmittel (44,1 KB)
Tagesstruktur für Erwachsene (44,5 KB)
Werkstatt für Behinderte oder Förder- und Betreuungsgruppe (40,4 KB)

Bei Fragen steht Ihnen das Team der Eingliederungshilfe selbstverständlich gerne zur Verfügung.