Keine Kfz-Zulassung bei rückständigen Kfz-Steuern


Ab 1. Oktober 2009 ist die Zulassung eines Kraftfahrzeugs nur möglich, wenn der Fahrzeughalter keine Rückstände bei der Kraftfahrzeugsteuer hat.


Da rückständige Kfz-Steuern nicht bei der Kfz-Zulassungsstelle „einbezahlt“ werden können, ist es wichtig, diese vor dem Gang zur Zulassungsstelle zu begleichen. Auskunft über die Höhe der Rückstände erhalten Sie bei der Zentralen Auskunftsstelle der Zollverwaltung, Service Center KraftSt, Tel. 0351/44834-550 oder beim Hauptzollamt Ulm, Tel. 0731/9648-0, Fax 0731/9648299, E-Mail: poststelle.kraftst-hzaulm@zoll.bund.de. Erst wenn die Kfz-Steuerschuld beglichen ist, darf die Zulassungsstelle das Fahrzeug für den Verkehr frei geben.

Falls die noch offene Kfz-Steuer kurzfristig bei einer Bank auf das Konto des Hauptzollamts einbezahlt wurde, kann eine Zulassung erst nach Vorlage einer Unbedenklichkeitsbescheinigung der Zollverwaltung erfolgen.

Beauftragt ein Fahrzeughalter eine andere Person (z. B. einen Familienangehörigen oder einen Autohändler) mit der Zulassung, muss er sich schriftlich damit einverstanden erklären, dass die Kfz-Zulassungsstelle die beauftragte Person über die Steuerrückstände informieren darf. Eine Vollmacht mit SEPA-Lastschriftmandat für den Einzug der Kfz-Steuer ((528,4 KB)) und den entsprechenden Hinweisen kann hier abgerufen werden.

Für jede Kfz-Zulassung muss ein SEPA-Mandat für die Entrichtung der KFZ-Steuer bei der Zulassungsbehörde vorgelegt werden. Die Kontodaten sind mit IBAN und BIC nachzuweisen. Bitte beachten Sie, dass aus rechtlichen Gründen das SEPA-Mandat nur mit Originalunterschriften akzeptiert werden darf. Es sind zwei Unterschriften auf dem SEPA-Mandat erforderlich: die des Kontoinhabers und die des Fahrzeughalters.